Man lernt nie aus – Saint James Royal Ambré

Wie so oft gibt es hier nun zunächst wieder etwas zu lernen. Das Etikett des Saint James Royal Ambré weist einige interessante Details auf, die dem Rumfreund, der sich etwas mit Rhum Agricole auseinandersetzen will, ein Begriff sein sollten. Die Sprachbarriere ist, da es sich nur um wenige Worte handelt, leicht übersprungen – beginnen wir„Man lernt nie aus – Saint James Royal Ambré“ weiterlesen

Tropfen des Geistes, Gießet hinein! Palms Arrak

Nicht über alle Spirituosen, die man so im Laufe des Verkosterlebens trinkt, weiß man ausgesprochen viel. Transparenz bezüglich der Herstellung ist bei vielen Brennern ein Fremdwort – manche wollen einfach nichts sagen, weil sie etwas zu verbergen haben, andere interessiert es einfach nicht, dass sich andere für ihr Produkt tiefer interessieren, sie wollen einfach verkaufen,„Tropfen des Geistes, Gießet hinein! Palms Arrak“ weiterlesen

Kurz und bündig – Aspall Draught Cyder

Zu Studentenzeiten war es immer die Wahl, in der man im Shamrock Irish Pub in Konstanz stand – Guinness, Brown Ale oder Cider. Ich weiß nicht, inwieweit das heute noch so ist, meine letzte Irish-Pub-Erfahrung ist schon eine Weile her, dafür aber aus gewissen Gründen unvergesslich. Heute findet sich in manchen Läden inzwischen auch Exotischeres„Kurz und bündig – Aspall Draught Cyder“ weiterlesen

Ich verliere ein Wort über den Rum Club – Rumclub Private Selection Rhum Bielle Aged 8 Years

Neulich hatte ich einen Artikel veröffentlicht, in dem ich über Rum aus Guadeloupe berichtet hatte. Heute ist ein Verwandter des Guadeloupe-Rums im Fokus – er stammt aber nicht von der Hauptinsel dieses französischen Überseedépartements, sondern von der ihm zugeordneten, kleineren Insel Marie-Galante. Der Rumclub Private Selection Rhum Bielle Aged 8 Years wird dort mittels traditioneller„Ich verliere ein Wort über den Rum Club – Rumclub Private Selection Rhum Bielle Aged 8 Years“ weiterlesen

Hausmacherlikör für die Faulen – Revolte Swedish Punch

Wer sich mit Cocktails auseinandersetzt, beginnt eigentlich immer damit, sich erstmal die Rezepturen zu verinnerlichen, die mit leicht verfügbaren Zutaten hergestellt werden – Bourbon, Wermut, Campari, Champagner, Säfte. Das geht eine ganze Weile gut, irgendwann kommt aber jeder interessierte Mixologe an einen Punkt, wo man beginnt, mit hausgemachten Zutaten zu experimentieren. Mein selbstgemachter Swedish Punch„Hausmacherlikör für die Faulen – Revolte Swedish Punch“ weiterlesen

Nichtmal kurz erhitzt – Sawanotsuru Honjozo Namazake

Die Auseinandersetzung mit japanischem Sake, die ich vor kurzem begann, soll nicht stehen bleiben. Da Sake immer noch ein recht neues Thema für mich ist, schreite ich einfach mal fort und probiere Basisqualitäten der verschiedenen Stile aus – und Stile gibt es genug, mich damit für ein paar Monate beschäftigt zu halten. Wir haben schon„Nichtmal kurz erhitzt – Sawanotsuru Honjozo Namazake“ weiterlesen

Flüssiger Bratapfel – Lecompte Calvados Pays d’Auge Age 12 Ans

Ende August war ich zum dritten Mal in Folge zu Spirits Selection by Concours Mondiale de Bruxelles als Spirituosenjuror eingeladen worden. Der Wettbewerb, der jedes Jahr in einem anderen Land stattfindet, war dieses Jahr in China zu Gast. Um die 35 Samples, aus allen möglichen Kategorien, gilt es jeden Tag zu verkosten und nach verschiedenen„Flüssiger Bratapfel – Lecompte Calvados Pays d’Auge Age 12 Ans“ weiterlesen

Bourbon: Ein Bekenntnis zum amerikanischen Whiskey (Thomas Domenig)

Der transatlantische Streit zwischen den Anhängern amerikanischer und schottischer Whiskys ist schon alt – und er geht meist von den europäischen Trinkern aus, die aus irgendeinem obskuren Grund denken, Scotch sei im Vergleich die viel hochwertige Spirituose, und Bourbon minderwertig und billig; analog zu der Trennung zwischen E- und U-Kultur. Nun, ich will mich hier„Bourbon: Ein Bekenntnis zum amerikanischen Whiskey (Thomas Domenig)“ weiterlesen

Süße Namensprobleme – Sensèa Grappa di Prosecco

Nein, es handelt sich hier nicht um einen Grappa, der aus italienischem Schaumwein gemacht wird. Der Sensèa Grappa di Prosecco wird wahrscheinlich den einen oder anderen mit seinem Namen dennoch dahingehend verwirren. Man sieht daran aber schön, wie sich alte Gewohnheiten durch neue gesetzliche Regelungen ändern. Seit 2010 gibt es eine geschützte geographische Herkunftsbezeichnung „Prosecco“,„Süße Namensprobleme – Sensèa Grappa di Prosecco“ weiterlesen

Wasser marsch! G4 Tequila Reposado, Añejo und Extra Añejo

Die Diskussionen über Spirituosenherstellung, die ich so über allerlei Kanäle verfolge, drehten sich früher fast ausschließlich um Fassreifung und Destillationsmethoden. Erst deutlich später rückte die Fermentation, die eigentlich das Zentrum und der Ursprung fast aller späteren Aromatik ist, in den Fokus der Aufmerksamkeit. Es ist erstaunlich, wie sich das so im Laufe der Zeit verschiebt,„Wasser marsch! G4 Tequila Reposado, Añejo und Extra Añejo“ weiterlesen