Premixdrink am Freitag – Dillon Punch Planteur

Französische Supermärkte haben oft eine schöne Auswahl an Basis-Rums des französischen Stils, da muss ich mich oft bremsen, nicht allerlei Zeug in den Warenkorb zu legen. Einmal ging das schief, ich griff zu der prominent platzierten Flasche des Dillon Punch Planteur, einfach um mal zu wissen, wie sich so ein Premix-Cocktail aus dem Hause eines„Premixdrink am Freitag – Dillon Punch Planteur“ weiterlesen

Da ist Musik im Fass – HSE Ragtime Rhum Agricole

„Gereift in 200-Liter-Fässern aus amerikanischer Eiche.“ Sowas liest man auf Etiketten oder in Werbetexten hin und wieder. Was sagt uns das? Der interessierte, aber nicht wirklich informierte Leser dieser Aussage steht nachher genauso klug da wie vorher. Sind das vergleichsweise große oder kleine Fässer? Erst dann könnte man ja eine Feststellung treffen, ob wir das„Da ist Musik im Fass – HSE Ragtime Rhum Agricole“ weiterlesen

Das Heimbarregal ist zu klein für uns beide – HSE Black Sheriff Rhum Vieux Agricole

Neulich gab es eine Diskussion, wie man Spirituosen, deren Flaschen man bereits geöffnet hat, am besten aufbewahrt. Da gibt es ja verschiedene Tips, von Schutzgas bis Umfüllen in kleinere Fläschchen, mit denen man verhindern können soll, dass sich der Charakter des Destillats verändert, wenn man eine Weile nicht dran geht. Persönlich habe ich nur selten„Das Heimbarregal ist zu klein für uns beide – HSE Black Sheriff Rhum Vieux Agricole“ weiterlesen

Man lernt nie aus – Saint James Royal Ambré

Wie so oft gibt es hier nun zunächst wieder etwas zu lernen. Das Etikett des Saint James Royal Ambré weist einige interessante Details auf, die dem Rumfreund, der sich etwas mit Rhum Agricole auseinandersetzen will, ein Begriff sein sollten. Die Sprachbarriere ist, da es sich nur um wenige Worte handelt, leicht übersprungen – beginnen wir„Man lernt nie aus – Saint James Royal Ambré“ weiterlesen

Kurz und bündig – Trois Rivières Rhum Vieux Agricole Single Cask 2002

Der Trois Rivières Rhum Vieux Agricole Single Cask 2002 ist ein knapp über 10 Jahre alter Rum aus Martinique, der in Ex-Bourbon- und Ex-Cognac-Fässern reifte. Diese Besprechung basiert auf einem 10cl-Sample, das aus Flasche Nr. 56 von 240 abgefüllten Flaschen gezogen wurde. Farblich ist diese Rum erstmal erstaunlich, mit seinem kräftigen, dunklen Hennarot. Da selbst„Kurz und bündig – Trois Rivières Rhum Vieux Agricole Single Cask 2002“ weiterlesen

Kurz und bündig – Saint James Cuvée 1765 Rhum Vieux Agricole

Es ist schon eine kleine Weile her, dass ich den letzten Rhum Agricole im Glas hatte – sehr attraktive Melasse-Rums und andere Spirituosengattungen hatten in letzter Zeit meine Aufmerksamkeit eingenommen. Es wird also Zeit, dass diesem unhaltbaren Zustand endlich wieder Abhilfe geschaffen wird! Der Saint James Cuvée 1765 Rhum Vieux Agricole kommt da gerade recht.„Kurz und bündig – Saint James Cuvée 1765 Rhum Vieux Agricole“ weiterlesen

Kurz und bündig – Maison La Mauny Millésime 2005 Cuvée de la Confrérie du Rhum

Ich gebe zu, ich habe ein kleines Faible für das martinikanische Rumhaus La Mauny, denn bis heute stammt einer meiner Lieblings-Agricole (ungereift) von dort – der La Mauny 50°. Um so erfreuter war ich, dass mir Rumfreund Benoît Bail eine Kostprobe des diesjährigen Confrérie-du-Rhum-Rums (dazu weiter unten mehr) zukommen ließ – den Maison La Mauny„Kurz und bündig – Maison La Mauny Millésime 2005 Cuvée de la Confrérie du Rhum“ weiterlesen

Säulen der Rumgesellschaft – Rhum J.M. Très Vieux Rhum Agricole X.O.

Wer sich für die Herstellung von Spirituosen interessiert, und nicht nur, ob es einem schmeckt, der stößt auf viele Variablen, die in so einem Produktionsprozess relevant sind. Vielleicht eine der wichtigsten, weil stark charaktermitbestimmend, ist die Wahl des Destillationsapparats. Viele Rumfreunde geben der klassischen Pot Still, die zum Beispiel für Scotch sogar vorgeschrieben ist, und„Säulen der Rumgesellschaft – Rhum J.M. Très Vieux Rhum Agricole X.O.“ weiterlesen

Orangiger als Orange – Clément Créole Shrubb

Jeder, der sich mit Cocktails auseinandersetzt, kennt Triple Sec, eine Basiszutat in vielen klassischen Mischrezepturen. Der Name, wörtlich übersetzt in etwa „dreifach trocken“, täuscht über den Geschmack und die Funktion dieses Bitterorangenlikörs hinweg – man stellt sich rein dem Namen nach natürlich erstmal etwas sehr trocken-bitteres vor. Spirituosenhistoriker David Wondrich beschreibt in Imbibe!, dass Curaçao,„Orangiger als Orange – Clément Créole Shrubb“ weiterlesen