Mehr als ein Absacker – Suntory Umeshu Yamazaki Cask

Man kennt das ja, in Restaurants mit landesspezifischer Küche gibts nach dem Essen oft einen mehr oder weniger exotischen Absacker „aufs Haus“. Beim Griechen den Ouzo, beim Italiener den Grappa. Beim Chinesen kriegt man hin und wieder einen Pflaumenwein. Tatsächlich mag ich diese süße, leichtalkoholische Spirituose sehr, hielt sie aber (wie mir das übrigens auch„Mehr als ein Absacker – Suntory Umeshu Yamazaki Cask“ weiterlesen

Volkskrankheit Zungenbruch – Bunnahabhain 12 Islay Single Malt Scotch Whisky

Schottische Whiskys haben ein Problem in Deutschland. Nein, es ist nicht die Qualität, nein, es ist nicht der Preis. Die größte Schwierigkeit, die wir im Allgemeinen mit den modernen Nachfolgern des alten uisghe beatha haben, ist, wie man die Namen ausspricht. Manchmal könnte man denken, die Hersteller haben eine Heidenfreude daran, den Konsumenten mit immer„Volkskrankheit Zungenbruch – Bunnahabhain 12 Islay Single Malt Scotch Whisky“ weiterlesen

Wacholderwache – Beefeater London Dry Gin

Aktuell treibt ein Discounter-Gin die Spirituosenwelt vor sich her – beim renommierten Spirituosenwettbewerb IWSC gewann der Oliver Cromwell London Dry Gin, der von Aldi in Großbritannien vertrieben wird, eine Medaille als bester Gin der Welt. Sogar Spiegel Online war das einen Artikel wert  – Schnapsblogger, Ginfreunde, Barkeeper und andere an Qualitätsbränden interessierte schrien auf, die„Wacholderwache – Beefeater London Dry Gin“ weiterlesen

Schweizer Grenzgänger – Xellent Swiss Vodka

Es war ein großer Lacher im Kino, als James Bond (gespielt von Daniel Craig) in „Casino Royale“ auf die Frage, ob er seinen Vodka Martini gerührt oder geschüttelt wollte, antwortete: „Sehe ich aus, als ob mich das interessiert?“ Ich habe kurz mitgelacht, aber tatsächlich, als ich ein bisschen darüber sinnierte, fand ich das eine blöde„Schweizer Grenzgänger – Xellent Swiss Vodka“ weiterlesen

Kampf der Kulturen – The Art of Japanese Whisky @ Winefactory

Wenn man Science-Fiction-Filme und -Bücher aus den 80ern verfolgt, wie Blade Runner, Johnny Mnemonic oder William Gibsons Neuromancer, die Werke von Bruce Sterling und anderen, so wird dort durch die Beschreibung der Umgebung, in der sich die Protagonisten bewegen, unterschwellig immer ein Gefühl transportiert – die Angst vor Japan, und dass dieses Land, das in„Kampf der Kulturen – The Art of Japanese Whisky @ Winefactory“ weiterlesen

Keine Trinkwarnung – Tekirdağ Rakısı No. 10

Die englischsprachige Wikipedia ist normalerweise mein erster Anlaufpunkt für allerlei Themen, in denen die deutsche Seite des partizipativen Online-Nachschlagewerks zu dürftig ausgestattet ist (was leider häufig der Fall ist, wenn es um Spirituosen geht). Recherchiert man dort über das Thema „Raki“, wundert man sich aber: selbst als Leser, der sich eigentlich informieren will, spürt man,„Keine Trinkwarnung – Tekirdağ Rakısı No. 10“ weiterlesen

Mit einem Krug Wein zwischen den Blumen, Teil 10 – Jin Badaling Bafang Longxian 八方龙涎

Die Gänsehaut, die Daenerys Targaryen, die Mutter der Drachen, beim Angriff auf die anhand der Superwaffe etwas konsternierte Lannister-Armee in der 7. Staffel der Fernsehserie auslöste, ist verflogen, doch Drachen lassen mich nicht los. Die klassisch gestalteten, feuerspeienden Fantasyreptilien aus Game of Thrones gehen dabei aber gern über in die eher das feuchte Element liebenden„Mit einem Krug Wein zwischen den Blumen, Teil 10 – Jin Badaling Bafang Longxian 八方龙涎“ weiterlesen

Starke Nachfrage ist nicht immer gut – Fortaleza Tequila Reposado

Die Alterungskategorien für Tequila sind Lesern meines Blogs inzwischen sicherlich bekannt. Ungereifter „blanco“, mindestens 2 Monate gereifter „reposado“, mindestens 1 Jahr gereifter „añejo“ und, seit gar nicht so langer Zeit, mindestens 3 Jahre gereifter „extra añejo“ stehen dem geneigten Agavenbrandkonsumenten zur Verfügung. Manche Kategorien halte ich für Pseudokategorien, wie „gold/oro“ – das sind letztlich meist„Starke Nachfrage ist nicht immer gut – Fortaleza Tequila Reposado“ weiterlesen

Eine gute Grundlage legen – Jeffrey Morgenthalers „The Bar Book – Elements of Cocktail Technique“

Es gibt ein paar Namen, die hört man im Barbusiness immer wieder. Während der Großteil der hinter der Theke arbeitenden Bevölkerung leider schon nicht mal den Gästen, die direkt vor ihnen stehen, namentlich bekannt sein wird, eilt der Ruf einigen Personen voraus – Jeffrey Morgenthaler gehört ganz gewiss zu dieser illustren, exklusiven Gruppe. Seine Arbeit„Eine gute Grundlage legen – Jeffrey Morgenthalers „The Bar Book – Elements of Cocktail Technique““ weiterlesen

Säkularbier mit Klosternamen – St. Bernardus Pater 6, Prior 8 und Abt 12

Regelungen, Regelungen, Regelungen. Ich weiß nicht, ob ich der einzige Spirituosenblogger bin, der sich damit wirklich auseinandersetzt, aber ich merke in letzter Zeit, dass die Recherche für manche Produktgruppen schnell in den Graubereich von gesetzlichen Vorschriften führt, die zu interpretieren sind, die kaum durchgesetzt werden, die dem Nichtfachmann in den allermeisten Fällen nichteinmal bekannt sind.„Säkularbier mit Klosternamen – St. Bernardus Pater 6, Prior 8 und Abt 12“ weiterlesen