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Maisel & Friends Hopfenreiter 2018 Titel

Kurz und bündig – Maisel & Friends Hopfenreiter 2019 Double IPA

Ich war ehrlich erstmal ein bisschen baff, als ich die Liste der 6 Hopfensorten, die von den teilnehmenden befreundeten Brauereien für den „Freundschaftssud“ Maisel & Friends Hopfenreiter 2019 Double IPA beigesteuert wurden, gelesen habe. Von den 6 kannte ich bisher 4 noch überhaupt nicht, habe nicht einmal den Namen gehört – um so spannender, diese Exoten alle auf einmal in einem Bier gemeinsam vorzufinden. Ich rede hier von Eukanot (Sudden Death Brewing), El Dorado (Überquell), Comet (Tilmans Biere), Moutere (Tiny Rebell Brewing), Citra (Brouwerji de Molen) und Azacca (Maisel & Friends). Alter Wein in neuen Schläuchen, oder tatsächlich etwas spannendes Neues?

Maisel & Friends Hopfenreiter 2019

Der Hopfenreiter 2019 ist kristallklar, in einem entsprechenden Glas sieht man die starke Perlage dadurch besonders spektakulär.  Ein tolles Kupfer, leuchtend und beeindruckend. Für ein DIPA überraschend langlebiger, feinporiger Schaum. Sehr viel Hopfen bekommt man in die Nase, Grapefruit, Limette, dazu etwas Tropenfrucht. Im Hintergrund etwas Orangenmarmelade und Ingwer.

Cremig und zunächst süßlich im Antrunk, erst auf den zweiten Blick kommt die von einem DIPA zu erwartende Bittere dazu. Diese wird immer dominanter, bis im Abgang eine starke trockene Astringenz die Spucke wegzieht. Der Hopfenreiter 2019 wirkt dennoch angenehm ausgewogen und rund, mit viel Körper sowohl in Breite als auch Tiefe – eine knackige Säure gibt Rezenz dazu. Orangenschale, Grapefruit und Malz beherrschen das Geschmacksbild. 8,5% Alkoholgehalt haben ihren Platz im Sattel gefunden ohne Reibung zu verursachen. Der Abgang ist lang, aromatisch und zitrusfrisch-helltönig. Die Hopfennoten bleiben lange am Gaumen haften.

Erneut ein wirklich schönes Bier aus der Hopfenreiter-Reihe. Mir haben bisher alle gefallen – der Hopfenreiter 2019 macht keine Ausnahme und gallopiert mit viel Schwung ohne Mühe über die Hürden und ins Ziel.

Offenlegung: Ich danke Maisel & Friends für die kostenlose Zusendung einer Flasche des Hopfenreiter 2019.

Maisel & Tanker Freaky Wheat Titel

Kurz und bündig – Maisel & Tanker Freaky Wheat

Mir scheint, der Trend zu kleinen Verpackungsgrößen ist auch in der Bierwelt präsent. Je nach Region und Bierstil wird dabei der Drittelliter oder der halbe Liter als Konsumdosis gesehen – und jeder trinkt sein eigenes Fläschchen. Bier bekommt nun aber zumindest im kleinen Kreis der Bierfreunde, die sich nicht nur für Fernsehpilsner als Abendessenbegleiter interessieren, ein neues Image: Als Ersatz für Wein oder Sekt, für besondere Anlässe, oder wenn sich mehrere Leute ein Bier teilen wollen. Größere Flaschen müssen her, um diesem Eventcharakter  richtig gerecht werden zu können! Maisel & Friends hat schon mehrere Biere in Dreiviertelliterflaschen veröffentlicht; das Maisel & Tanker Freaky Wheat wird auch in dieser Portionsgröße bereit gestellt. Das Bier entstand in Zusammenarbeit mit der estnischen Brauerei Tanker – exotisch!

Maisel & Tanker Freaky Wheat

Ich sehe im ersten von mehreren Gläsern, die der Flasche entfließen, ein dunkles Haselnussbraun, deutliche Trübung, nur sehr leichte Perlage, und für ein Weizenbier recht wenig Schaum. Ich rieche eine leichte Speckigkeit, deftige Würze, eine Andeutung von Rauchigkeit, Papaya, Mango, etwas Wein-, oder eher Mostcharakter. Roter Apfel, dunkle Beeren.

Extrem cremig und voll im Antrunk, süßlich, fruchtig. Sehr breit. Milde, weinige Säure, die das Geschmacksbild dominiert – ist Hallertauer Blanc, die eingesetzte Hopfensorte, dafür verantwortlich? Mostig und fett. Da hat man echt was im Mund – ein tolles Mundgefühl, und schöne Komposition der Geschmackskomponenten, die sehr üppigen 10,4% Alkoholgehalt tun ihr weiteres dazu – das passt jedenfalls dahingehend zur Kategorie „Wheat Wine„, also dem Weizenanalog zu einem Barley Wine, in das Maisel dieses Bier einsortiert. Es erinnert nur noch entfernt an ein klassisches Weizenbier, emanzipiert sich geschmacklich völlig davon mit seiner dunklen, brummigen Würze. Der Abgang ist kräuterig, grasig und mittellang, trocken, etwas adstringierend, am Ende etwas überbittert. Mir fehlt etwas an Tiefe, doch das ist bei einem Weizenbier auch nicht unbedingt erwartbar.

Ein echt spannendes Bier – weniger vom Geschmack her, der aber auch zu überzeugen weiß, als vom Mundgefühl her. In dieser Beziehung ist das Freaky Wheat eine Bombe, und es freut mich, dass es in einer großen Dreiviertelliterflasche abgefüllt ist, so hatte ich den ganzen Silvesterabend was davon. Als Tip – das Bier ist eine ideale Beilage zu einem Käsefondue. Wie gesagt, auch gern für mehrere Leute.

Offenlegung: Ich danke Maisel & Friends für die Zusendung einer Flasche des Freaky Wheat.

Labieratorium Biere Titel

Ein Nachruf – Labieratorium

Cottbus liegt in Brandenburg, nicht in Sachsen. Durch meinen Blog lerne ich sogar in Geografie immer noch viel dazu, danke an den aufmerksamen Leser, der mich bei meiner letzten Besprechung eines Biers der Brauerei Labieratorium darauf hinwies, dass ich die Stadt aus welchem Grund auch immer in ein falsches Bundesland verlegt hatte. Recht schnell auf diese Erstbesprechung folgt hier eine zweite Ladung an Bieren dieses Brauers, aus gegebenem Anlass: Die Brauerei schloss zum 31.12.2018 ihre Toren und Braukessel. Laut einem Interview der Betreiber mit LR Online lag es, banal und traurig, schlicht und ergreifend einfach an fehlendem Umsatz.

Es ist wirklich schade, denn ich nehme nicht zuviel vorweg, wenn ich sage, dass mir diese Bier sehr gefallen haben. So lese man diesen Artikel dann als nostalgischen Nachruf, mit der leisen Hoffnung, dass die Personen hinter dem Bier sich nicht komplett aus dem Geschäft zurückziehen, sondern woanders ihre gute Arbeit weiterführen können. Genug der Traurigkeit, rein ins Glas mit den vier Bieren, die in einem Set erhältlich waren, über einen Kartonhalter miteinander verbunden: Das Alte Welt, Schwarze Pumpe, F60 Paranoid IPA und Labieratoriums Orange Pale Ale.

Labieratorium Biere Flaschen

Wir gehen einfach die Reihenfolge durch, in der ich sie aus dem Kartonhalter entfernt hatte. Beginnen wir beim Alte Welt. Mir gefällt beim Eingießen bereits die kräftige, rotgoldene Farbe, das Bier ist angenehm opal, was den Eindruck noch verstärkt. Erkennbar starke Perlage, dazu ein feiner, sehr ebenmäßigblasiger Schaum. Für ein Pale Ale bleibt es etwa zurückhaltend in der Nase, nur leichte Hopfenfrucht dringt vor, aber eine erkennbare Würze als Ausgleich.

Geschmacklich – sehr trocken schon im Antrunk, malzig und mit leicht salziger Würze. Hopfen (Herkules, Saphir, Cascade) bleibt im Hintergrund, sorgt mehr für einen Klang als für festhaltbaren Geschmack. Leichter Körper mit fast etwas von Sprudelcharakter. Kräftige Säure. Sehr rezent, für meinen Geschmack etwas überkarbonisiert. 5,4% Alkohol sind dafür gut passend gewählt. Der Abgang ist kurz, trocken, prägnant.

Labieratorium Alte Welt Flasche

Ein sehr kantiges, eckiges Pale Ale – das ist interessant, weil es eine Abwechslung bietet zu den superfruchtigen Pale Ales, die man sonst so oft trinkt, aber insgesamt ist es dann halt doch etwas zu sauer und karbonisiert, um wirklich richtig zu gefallen. Gut gekühlt im Sommer ist die Alte Welt aber wahrscheinlich ein echter Frischehammer. Schade, dass ich das im Sommer nicht mehr verifizieren können werde.

Machen wir einen weiten Sprung in den Bierstilen, vom Pale Ale zum Porter. Die Schwarze Pumpe ist mit 6,6% und 45 IBU schon von anderer Gewichtsklasse. Farblich trifft der Name wunderbar zu, das Bier ist tatsächlich sehr schwarz, noch dunkler als viele andere Porter, die ich kenne. Langsam steigen kleine Bläschen vom Glasgrund hoch. Der Schaum ist kontrastreich hell, aber eher dünn und großblasig. Geruchlich eher malzig, leicht rauchig, speckig, erinnert mich fast an ein mildes Rauchbier.

Labieratorium Schwarze Pumpe

Im Mund ist die Schwarze Pumpe dann sehr holzig, bitter, malzig. Eigentlich passend dazu wirkt es sehr rezent, frisch und knackig. Leichte Süßholznoten. Stiltypisch ist etwas Kaffee, mit Grapefruit als Gegenspieler. Der Abgang ist lang und sehr bitter, man spürt eine deutliche Adstringenz. War ich beim ersten Bier noch skeptisch – das hier gefällt mir richtig gut. Ein zwar nicht extrem expressives, dafür aber sehr wuchtiges und toll rezentes Porter.

Die dritte Flasche aus dem Set, das F60 Paranoid IPA, komplettiert als IPA den Bogen durch die aktuell beliebten, gottseidank wiederbelebten Bierstile des modernen Craftbiers. Orangene Farbe im Glas, toll dicke Schaumhaube, nach einigen Minuten immer noch großblasige Schaumreste. Kräftige Perlage. Sehr starke Nase, mit viel Marmelade, Orange, und etwas Gurke.

Labieratorium F60 Paranoid IPA

Deftig herb schon im Antrunk, feine Süße gleicht das etwas aus. Sehr hopfig (Columbus, Simcoe, Amarillo, Sarachi Ale und Cascade tun ihre Pflicht), mildfruchtig – die Bittere steht im Vordergrund. Sehr rezent und leicht. Extrem süffig und trinkbar, 7,3% Alkoholgehalt tun dem keinen Abbruch. Auch hier meine ich, etwas Gurkenaroma zu entdecken – ich finde das sehr spannend. Der Abgang wirkt kurz, knackig, bitter, dazu eine angenehme, nicht überwältigende Trockenheit. Leicht malzig. Mir gefällt das sehr gut – ich kann den saufenden indischen Elefanten auf dem Etikett verstehen, dass er die Flasche, die er mit dem Rüssel hält, nicht hergeben will.

Am Ende dieser kleinen Verkostungsreihe steht das Labieratoriums Orange Pale Ale. Die Gestaltung des Etiketts erinnert natürlich an das Filmplakat zu der Verfilmung des SciFi-Klassikers A Clockwork Orange von Anthony Burgess; mir als kombinierter Bier- und Literaturfreund gefallen solche Anspielungen sehr.

Labieratoriums Orange Pale Ale

Fluffiger Schaum, nur leicht opalisierendes Sonnenblumengold. Starke Perlage. Geruchlich sehr hopfenfruchtig (Perle, Bavaria Mandarina), dabei hell und zitronig – Limettenschale und Grapefruitsaft nehme ich als Hauptakteure wahr. Das hört sich wild an, ist aber nicht aggressiv und daher angenehm. Der Geschmack wartet mit angenehmer Bittere auf, allerdings nicht eckig, sondern leichtkörperig. Man muss zugeben, dass es etwas flach wirkt, weil es keine Tiefe hat – Radlercharakter, das war mein Eindruck. 4,8% Alkohol machen das Bier entsprechend süffig, Frische und Rezenz stimmen. Der Abgang bleibt kurz, trocken, frisch. Leicht und angenehm zu trinken, in der Konsequenz vielleicht etwas zu einfach gehalten für den Kenner.

Man sieht, man findet Höhen und Tiefen, aber im Gesamtblick betrachtet sind die Biere von Labieratorium eine wirklich schöne Ergänzung des deutschen Biermarkts gewesen, vom sehr gelungenen Labieratorium Rot mal ganz abgesehen. Schade, schade, schade – gern hätte ich mehr von diesen Brauern gesehen. Für die Cottbuser selbst war das lokale Bier offensichtlich nicht wichtig genug, und für mich hat die Stadt viel dadurch verloren.

Lervig-Stone Hi, I'm Kveik IPA Titel

Kurz und bündig – Lervig/Stone Hi, I’m Kveik IPA

Die traditionellen Großbrauereien in Deutschland sind nicht wirklich experimentierfreudig. Da gibt es mal ein saisonales Bockbier, oder einen Festtagssud zum Oktoberfest, oder derartige, kleine Spezialitäten. Moderne Brauereien, die aus der Craftbierbewegung entstanden sind, scheinen sich dagegen auf Sondersude zu stürzen wie die Geier auf den ausgetrockneten, nach Spezialitäten dürstenden Bierfreund der 2010er Jahre. Gerne gesehen sind auch Kooperationen mit anderen Brauereien, etwas das Stone Brewing nun mit der norwegischen Brauerei Lervig durchgeführt hat, um das länglich mit Hi, I’m Kveik IPA betitelte Bier zu schaffen. Der Name ist laut eigener Aussage inspiriert von der speziellen Hefesorte, der Hornindal Kveik-Hefe, die wohl bei höheren Temperaturen arbeiten kann als normale Hefe.

Lervig-Stone Hi, I'm Kveik IPA

Sehr hell im Glas, strohblond, beinahe schon blass, stark opalisierend. Kräftige, schön sichtbare Perlage. Für ein IPA eine starke Schaumbildung, feiner, fast schon eiweißartiger Schaum, der länger lebt als viele Schaume bei den meisten anderen Ales, die ich kenne. Deutlich hopfig im Geruch (Citra, Azzaca sowie Mandarina Bavaria wurden eingesetzt), Grapefruit, Resin, Thymian, Zitronenschale, Orange. Hier wird schon klar, in welche Richtung das Bier geht – aromatisch ist es jedenfalls interessant.

Die 40 IBU sind im ersten Antrunk noch kaum erkennbar, kommen im Verlauf langsam dazu, und verschwinden im Abgang dann wieder dezent – die Bittere ist also schön spannungsaufbauend eingebunden. Ebenso der Alkoholgehalt von 6,2%, der die Cremigkeit und Feinheit des Bieres nie stört. Die starkfruchtigen Hopfengeschmäcker bleiben lange am Gaumen; dazu kommt eine leichte, aber definierte Minzigkeit. Der Abgang ist mittellang, adstringierend-trocken, aber doch mit etwas leichter Süße, die vielleicht aus den im Brauprozess eingesetzten Haferflocken stammt. Tatsächlich empfinde ich das Hi, I’m Kveik IPA als eine interessante Mischform aus IPA und Hefeweizen.

Gerade dies macht das Bier interessant für mich, und eigentlich für jeden, der einen der beiden Bierstile mag. Ich bin immer erfreut über kreative Biere, und dieses hier ist ein Beispiel dafür, dass es der Bierwelt gut tut, wenn man über den Tellerrand blickt.

Offenlegung: Ich danke Stone Brewing für die Zusendung zweier Dosen des Hi, I’m Kveik IPA.

Duckstein Opal und Saphir Titel

Versetzung gefährdet – Duckstein Opal Pilsener und Saphir Kellerbier

Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass ich das Duckstein rotblonde Original für mich entdeckt hatte. Damals, für mich als Biereinsteiger, ein sehr spannendes Bier, das ich auch heute noch gern trinke. Um so erfreuter war ich, als ich vor einiger Zeit dann zwei neue Sorten des Brauers in einem lokalen Supermarkt entdecken konnte. Das Duckstein Opal Pilsener und direkt daneben das Saphir Kellerbier. Beide in der bekannten, auffälligen Flasche, und sehr hübsch durch die Farbgebung voneinander und vom rotblonden Original abgegrenzt. Natürlich musste ich zulangen, zwei weitere Vertreter dieses schönen Biers können mich ja nicht enttäuschen. Auch wenn ich grundsätzlich ein sehr optimistischer  und wohlwollender Genießer bin – man wird leider im Verlauf dieses Blogartikels sehen, dass Vorfreude und Vorschusslorbeeren nicht immer belohnt werden. Doch ich greife vor.

Duckstein Opal und Saphir Flaschen

Beginnen wir mit dem Saphir Kellerbier. Obergärig mit 4 Malzen (Pilsener, Weizen hell, Wiener Malz, Cara Red) und 3 Hopfen (2 unbenannt, einer der namensgebende Saphir) eingebraut, bekommen wir optisch zunächst ein sehr typisches Kellerbier: natürlich naturtrüb, kräftig orangefarben, der Schaum, schon zu Beginn wenig, baut sich in wenigen Minuten fast komplett ab.

Beim Wechsel von Auge zu Nase beginnt das Drama. Ich schnuppere, und schnuppere, und schnuppere. Joghurt. Milder Orangensaft. Hefe. Ja, das wars. Und selbst diese Aromen nur im Kleinformat. Da hätte man auch an Mineralwasser riechen können. Sehr überraschend, im negativen Sinne.

Duckstein Saphir Kellerbier Glas

Das Drama endet nicht beim nichtexistenten Geruch – es geht in die Verlängerung beim nichtexistenten Geschmack. Höchst faszinierend: Das Duckstein Saphir gehört für mich zu den aromenärmsten Bieren, die ich bisher getrunken habe, und überholt in der Belanglosigkeit selbst dünnste Reis- und Maislager. Ein Hauch Orange, etwas Hefe, und wir sind am Ende der Verkostung. Mir kommt es vor, als hätte ich ein stark mit Sprudel gestrecktes Bier vor mir. Nein, es gehört nicht zu den aromenärmsten Bieren, es ist das aromenärmste Bier, das ich kenne. Da der Abgang natürlich nichts herzaubern kann, ist er kürzer als kurz. Die hohe Rezenz mit der starken Karbonisierung erzeugt wenigstens einen Erfrischungsfaktor, der Spaß macht, aber das ist auch schon alles, was ich an positivem über das Duckstein Saphir sagen kann; außer den nackten Zahlen: 5,0% Alkoholgehalt, sehr dezente 14,5 IBU.

Höchstenttäuschend. Vor allem, wenn man den Preis anschaut, steigen mir Tränen in die Augen, da packe ich lieber das Blondie-Bierkonzentrat aus, im Ernst. Ich bin fassungslos, wie so etwas die Qualitätskontrolle passieren kann. Grand Cru? Ein Scherz, und zwar ein schlechter. Für diese peinliche Braumeister-Edition N°8 muss sich der Braumeister eigentlich entschuldigen.

Ach, zum Glück habe ich danach ein Alternativbier in der Hinterhand. Einen Ausrutscher kann man jedem erlauben, da kann das Opal Pilsener ja nur vorteilhaft auftrumpfen, oder?Duckstein Opal Pilsener Glas

Optisch tut es das zunächst mal. Safrangold, bei entsprechendem Licht wirklich ausgesprochen attraktiv. Kristallklar, sehr starke Perlage, gröberer Schaum. Stärker gehopft (Hallertauer Opal, Hüll Melon, Cascade, Mandarina Bavaria) als sein blasser Bruder wirkt es in der Nase – zurückgenommene Frucht, Bitterkeit. Hefe. Leichter Metall. Insgesamt: Durchaus pilstypisch.

Im Mund dann ein dezenter Geschmack, kräftige Herbe, klar und sauber. Es gibt darüber hinaus leider nicht viel zu sagen zum Geschmack – ein mildes, zartes Pils, fein und gut strukturiert. VIelleicht etwas langweilig. Ich stelle mir vor, dass es als Essensbegleiter zum Abspülen der Geschmacksknospen bei einem deftigen Essen taugt. Bei 4,9% Alkoholgehalt dafür auch nicht zu wuchtig.

Zum Ende hin flacht es erkennbar ab, der Abgang ist sehr kurz. Die zunächst wahrgenommene Frische lässt nach, eine Süße kommt hervor, die es schafft, die 25-IBU-Bittere fast komplett wegzunehmen, bis auf im Rachen. Ein etwas abgestandener Nachgeschmack lässt viel vom positiven Eindruck bis dahin wieder vergessen. Dieser negativer Abschluss verstärkt sich noch, wenn die Temperatur des Biers steigt – gut gekühlt schnell austrinken ist angesagt!

Ducksteiner Opal und Saphir Tragerl

Herrjeh, ich gebe zu, mir fallen die Mundwinkel etwas nach unten. Selten war ich so enttäuscht von Bieren. Trotz ähnlicher Produktionsweise (auch hier gibt es eine Reifung auf Buchenholz, wie schon beim Duckstein Original) und gewiss ordentlichem Aufwand kommt einfach nichts bei rüber. Man fragt sich, ob der Brauer nicht einfach nur mal so ein „neues Bier“ raushauen wollte, und sich dabei übernommen hat, insbesondere, wenn man die vergleichsweise peinliche Aufmachung mit berücksichtigt, die wohl zuerst da war, und dann ein Bier dazu gefunden werden sollte. Immerhin schön: Das Tragerl mit vielen Informationen und einem Charakter-Chart.

Bei minderwertigen Spirituosen ist man schnell mit dem Label „Mixer“ zur Hand, das ausdrückt, dass man sie nicht pur genießen kann, sie höchstens in Mischrezepturen akzeptabel sind. Ich stehe diesem Konzept sehr kritisch gegenüber, doch für die zwei Duckstein-Spezialbiere passt es eigentlich – es sind für mich Filler, wie das Tonic Water in einem Gin & Tonic. Entsprechend suche ich einen Verwendungszweck außerhalb des Bierglases für sie; wenn man diese aromenarmen Biere mit etwas zusätzlichen Geschmäckern aufpimpt, können auch sie noch halbwegs funktionieren. Zum Beispiel im Hop, Skip and Go Naked.

Hop, Skip and Go Naked


Hop, Skip and Go Naked
1 oz Vodka (z.B. Smirnoff)
¾ oz Zitronensaft
¾ oz Himbeerlikör
Auf Eis shaken, dann aufgießen mit…
leichtem Bier (z.B. Duckstein Opal)
[Rezept nach Jared Schubert]


Beide Biere werde ich nicht mehr kaufen – so leid es mir tut. Stattdessen wird aber weiterhin öfters das Duckstein rotblonde Original im Warenkorb landen, das ich von dieser zugegebenermaßen etwas arg vernichtenden Kritik deutlichst ausnehmen will. Aber so ist das halt mit Familien – manchmal gibt es schwarze Schafe. Hier scheint es nur umgekehrt zu sein – ein strahlendes, rotblondes Schaf in einer Herde von hässlichen Geschwistern.

Labieratorium Rot Titel

Kurz und bündig – Labieratorium Rot

Ich habe schon ein paar der Biere des brandenburgischen Brauers Labieratorium probiert (Artikel folgt), und keins darunter gefunden, das mir missfallen hätte, im Gegenteil. Entsprechend war ich Feuer und Flamme, als ich bei einem Biertasting der Saarbrücker Beer Society darauf hingewiesen wurde, dass sie jetzt auch ein Rotbier führen. Dass dieses Rotbier, das Labieratorium Rot, auch noch eine Medaille in einem Bierwettbewerb gewonnen hatte (Meininger Craft Beer Award Gold Lager 2018) macht das ganze nicht uninteressanter. Also, keine große Diskussion, zwei Flaschen ins Tragerl gestellt und nach dem Tasting vorsichtig nach Hause geschwankt.

Labieratorium Rot

Wie gesagt, es handelt sich um ein unfiltriertes Rotbier, und entsprechend leuchtet nicht nur das Etikett, sondern auch das Bier im Glas in einem feschen rötlichen Haselnussbraun, mit noch sehr viel klarerem Rottouch, wenn man es gegen das Licht hält. Grober Schaum entsteht beim Eingießen, dieser ist schnell weg, trotz der erkennbaren Perlage.

Das Bier ist mit Hallertauer Tradition und Spalt Spalter gehopft, dies ist aber kein Bier, das sich dadurch definiert. Statt dessen ist es sehr malzig im Geruch, süßlich, fruchtig wie Rotwein, insgesamt dabei aber zurückhaltend, nicht übermächtig.  Da die Trinkempfehlung auf 5-7°C festgelegt ist, sollte man auch nicht zuviel erwarten – kühles Bier riecht einfach nicht so stark wie wärmeres.

Das Bier ist in der Oberkategorie „Lager“ verortet, und so schmeckt es auch. Frisch schon im Antrunk, hat einen leichten Körper, ist dabei zitronig, hell, und gleichzeitig malzig. Es bleibt nur mäßig rezent, obwohl es sehr kohlensäurehaltig und luftig gestaltet ist. Hefig ist ein Eindruck, den ich habe, sonst entdecke ich kaum andere Aromen. 5,0% Alkoholgehalt sind gut eingebunden. Der Abgang ist eher schal und flach, kurz; etwas adstringierend.

Ein schönes Bier, das für Lagerfreunde eine schöne Abwechslung sein kann, und als Bier für Zwischendurch sehr süffig und angenehm zu trinken ist. Ich mag es, wie die meisten Biere von Labieratorium.

Maisel & Friends Hoppy Amber Mosaic Titel

Kurz und bündig – Maisel & Friends Hoppy Amber Mosaic

Zusammen mit der Craftbierwende vor einigen Jahren kam auch eine Sache auf den deutschen Biermarkt, was es vorher in der Breite nicht gab – limitierte Sondersude von Bieren. In begrenzter Auflage können heute Biere verkauft werden, und das gibt den Brauern ganz neue Freiheiten, Dinge auszuprobieren. Auch wir Konsumenten haben was davon, wer will schon immer nur das gleiche Bier trinken (nun, da gibt es genug, aber der echte Genießer will Abwechslung). Maisel & Friends hat schon so einige Sondersude herausgebracht, die ich hier auf meinem Blog besprochen habe – das neueste ist das just erschienene Maisel & Friends Hoppy Amber Mosaic. Mit 8,5% Alkoholgehalt darf es sich ruhig den kaiserlichen Titel „Imperial Amber Ale“ geben. Ab ins Glas damit!

Maisel & Friends Hoppy Amber Mosaic

„Amber“ ist schon im Namen, da muss das Bier natürlich liefern – und tut es auch. Ein leuchtendes Bernstein, nur leicht opalisierend. Aletypischer Schaum, gemischtblasig, bleibt nur als feine Decke über dem Bier, das säuerlich im Geruch ist, viel Limette und etwas Grapefruitschale kommt drin vor. Auch im Unterbau ist Frucht – der Mosaic-Hopfen, mit dem das Bier kaltgestopft wurde, schlägt voll durch und bereitet dem Hophead viel geruchliche Freude.

Und das geht im Mund weiter. Schon im Antrunk taucht Hopfenkräuterigkeit auf, diese Würze setzt sich ununterbrochen bis zum Abgang fort. Wie bei fast allen Maisel & Friends-Bieren schätze ich, dass der Geschmacksbogen durchdacht ist (selbst wenn das Bier laut eigener Aussage eigentlich ein Unfall war). Die Cremigkeit, die Hopfenblumigkeit, die fast in Richtung Lavendel und Rosmarin geht, die schöne Rezenz, die aus der Kombination von Karbonisierung und Säure entsteht – ein sehr ansprechendes Bier.

Das Ende ist allerdings schon etwas fruchtkaugummiartig, Hubba Bubba, sehr ausgeprägt, in dieser Konsequenz dann aber wieder interessant. Trocken und sehr herb (50 IBU spürt und schmeckt man und zweifelt nicht am Wert) endet das Bier erst nach sehr langer Zeit – der Nachhall des Hopfen liegt ausgesprochen ausdauernd im Mundraum, das beeindruckt sehr. Wer sehr deutliche Hopfenausprägung in Bieren mag, sollte das Hoppy Amber Mosaic definitiv mal probieren

Offenlegung: Ich danke Maisel & Friends für die Zusendung einer Flasche des Hoppy Amber Mosaic.

Craftwerk Brewing Grünhopfen-Bier Wet Hop Session Lager Titel

Kurz und bündig – Craftwerk Brewing Grünhopfen-Bier Wet Hop Session Lager

Craftbier ist inzwischen mehr als ein Trend. Das „neue Bier“ ist in der Breite der Bierinteressierten zumindest angekommen (wenn auch noch nicht voll akzeptiert), die großen Bierkonzerne sehen das Potenzial und wollen auch eine Scheibe dieses Kuchens abhaben. Craftwerk Brewing ist eine Tochter der Bitburger Braugruppe, einem der Teufel des Biers, wenn man so manchem Craftfanatiker zuhört. Doch immerhin schon seit 2009 wird dort Bier in einer kleineren Anlage hergestellt. Selbst bin ich kein Fernsehschnarchlangweiligpilstrinker, darum war mir Bitburger immer recht egal – werfen wir einen Blick auf ein Bier der Tochter, vielleicht kann die ja das, was die Eltern nicht können (interessante Biere herzustellen, meine ich damit); das Craftwerk Brewing Grünhopfen-Bier Wet Hop Session Lager ist dabei allerdings nicht mein erster Versuch eines Produkts dieses Brauers.

Craftwerk Brewing Grünhopfen-Bier Wet Hop Session Lager

Der optische Eindruck gefällt mir mal ganz hervorragend: Opalisierend, hellgolden, leuchtend im Glas. Ein grobblasiger Schaum bleibt lange erhalten, dazu kommt starke Perlage. Leicht säuerlich im Geruch, nach grünem Apfel und hellem Essig. Etwas kräuterig – ist das der „wet hop“?

Im Geschmack ist das Grünhopfen-Bier erwartungsgemäß hopfenbetont, leicht zitrussig, der Nase folgend auch mildsauer. Im Antrunk ist es dennoch weich im Mundgefühl, im Verlauf kommt aber eine deutliche Bittere dazu, die 30 IBUs sind spürbar. Stark karbonisiert und durch die Kombination mit der Leichte, Bittere und Säure sehr rezent. Dafür allerdings kaum Tiefe oder Aromenvielfalt, ein recht eindimensionales Bier, das nicht einmal besonders viel aus dem „frisch gepflückten“ Cascade herausholt. Der Abgang ist sehr kurz, mildherb, etwas fruchtig, frisch und leicht.

Ein sehr leichtes Bier, mit 4,1% passend als „Session Lager“ gekennzeichnet; diesem Auftrag wird es absolut gerecht, es ist sehr erfrischend und unkompliziert, dabei aber auch unkomplex und deshalb leider etwas unspannend. Etwas für Zwischendurch, zum Essen oder als leichtes Bier fürs Bier-um-Vier im Büro.

Offenlegung: Ich danke Craftwerk Brewing für die kostenlose Zusendung einer Flasche des Grünhopfen-Bier Wet Hop Session Lager.

Stone Hazy, with a Chance of Blueberries Wheat Ale Titel

Kurz und bündig – Stone Hazy, with a Chance of Blueberries

Der Unterschied zwischen einem aromatisierten Biergetränk und einem mit natürlichen Zutaten, die nicht in der populären Auslegung des Reinheitsgebots zu finden sind, ist immer wieder Grund für Diskussion – so neulich wieder in einer Craftbier-Facebookgruppe. Dass man als echter Bierfreund das eine energetisch ablehnen und gleichzeitig das andere sehr schätzen kann versteht der eine oder andere offensichtlich nicht und macht sich in seiner Unwissenheit darüber lustig. Dabei ist es doch total einfach: Natürliche Zutaten kompetent eingesetzt, ja, gerne. Künstliche Aromen, nein, danke. Das Stone Hazy, with a Chance of Blueberries ist ein Beispiel für ersteres, denn es wurde während der Gärung Heidelbeerpürée zugesetzt, „erntefrisch“, wie der Pressetext uns mitteilt.

Stone Hazy with a Chance of Blue Berries Wheat Ale

Heidelbeeren sind ja nur nach außen blau, daher ist die rostrote Farbe keine Überraschung. Die 13% Heidelbeerpürée sorgen für zusätzliche Trübung, das Weizenbier wird dadurch beinahe blickdicht. Auch der feine, dicke Schaum ist leicht rötlich. In der Nase riecht man Hefe, Malz und eine leicht medizinische Note, die mich verrückterweise an Pflaster und Verbandsmaterial erinnert. Etwas dunkle Frucht schimmert durch.

Der Geschmack ist mildfruchtig, die Heidelbeeren ergänzen einen eher ins Nelkige als ins Bananige gehenden Weizenbiergeschmack. Das Mundgefühl ist im Antrunk recht süß und cremig, im Verlauf wird es immer trockener, bitterer. 35 IBU sind für ein Weizenbier schon kantig, diese spürt man besonders gegen Ende deutlich – im Gegensatz zu den 6,7% Alkoholgehalt, das als „Wheat Ale“ deklarierte Bier ist daher eigentlich schon ein Weizenbock. Im kurzen, sehr trockenen Abgang kommt dann die Frucht vollends zum Vorschein, die Heidelbeeren klingen eine Weile nach, zusammen mit einer kräftigen Säure. Ein leicht metallischer Geschmack beendet das Ganze.

Man muss klar sagen – das ist kein Fruchtbier (wie ein Kriek oder ähnliches), dazu ist es bei weitem nicht fruchtlastig genug; die Hauptaromatik ist die eines Weizenbocks. Die Beerenzugabe sorgt aber erkennbar für eine zusätzliche Aromenschicht und Komplexität im Bier, die ich als durchaus angenehm empfinde. Ein schönes Herbstbier mit einem kleinen Twist.

Offenlegung: Ich danke Stone Brewing für die Zusendung zweier Dosen des Stone Hazy, with a Chance of Blueberries.

IMBC - Buxton Brewery - Magic Rock - North Brewing Co. - Stone Fellow-Sip IPA Titel

Kurz und bündig – IMBC / Buxton Brewery / Magic Rock / North Brewing Co. / Stone Fellow-Sip IPA

Ich hatte mich neulich über einen etwas unhandlichen Titel eines Biers beschwert. Nun, das war gestern, heute heißt ein Bier IMBC / Buxton Brewery/ Magic Rock / North Brewing Co. / Stone Fellow-Sip IPA. Ich frage mich, ob das wirklich noch in meine Kategorie „Kurz und bündig“ passt – damit ich die Wortgrenze nicht sprenge, nenne ich das Bier im folgenden nur noch Fellow-Sip. Es handelt sich dabei um das 4. Uniqcan-Release aus dem Hause Stone Brewing. Der Anlass, sich mit 3 britischen Brauereien zusammenzutun, ist die IMBC (Independent Manchester Beer Convention, „Indy Man Beer Con“), die Anfang Oktober 2018 stattfand.

IMBC - Buxton Brewery - Magic Rock - North Brewing Co. - Stone Fellow-Sip IPA

Die Farbe ist golden, naturtrüb. Die Schaumentwicklung ist kräftig, eine sehr starke Perlage sorgt dafür, dass dieser Schaum auch lange erhalten bleibt. Nachdem ich in letzter Zeit häufiger Biere im Glas hatte, die sich geruchlich eher zurückhielten, ist dieses Bier eine andere Welt – beim Eingießen riecht man schon, dass die Nase hier was zu tun bekommt. Die zu erwartende Bitterkeit ist riechbar, Grapefruit, Limette, Harz, Aromahopfen in voller Wucht und ohne Gnade, etwas Frucht schimmert durch.

Im Mund beginnt das Fellow-Sip schon sehr trocken und man merkt die 65 IBU vom ersten Tropfen, der auf die Zunge fällt – da ist eine sehr harte Grapefruitkante drin, Limettenschale, ein harzig-holziger Eindruck; es geht fast schon in Richtung Radicchio, weil da auch eine gewisse Kräuterigkeit da ist. 7% Alkoholgehalt bleiben dennoch unspürbar am Gaumen. Der Abgang ist sehr lang, bitter bis zur Eckigkeit, harsch und trocken. Der Hopfen lässt dem Malz keinerlei Chance, so etwas wie Tiefe aufzubauen. Insgesamt empfinde ich das Bier aromatisch auch als dumpf und etwas stumpf, die Rezenz fehlt.

Persönlich hat mir das nun, nachdem ich immer die Stone-Bittere gelobt und gefordert hatte, die Grenze des Angenehmen überschritten. Das Fellow-Sip ist kein Bier mehr, das ich mir mal so eingießen würde, sondern ein Demonstrationsobjekt für derbe Biere, die mir nur noch bedingt Spaß machen. Wer allerdings die knarrende IBU-Härte haben will, nun, der ist hier definitiv richtig.

Die Zusammenarbeit besteht hauptsächlich darin, dass die Zutaten von den 4 Brauereien aus ihren beliebtesten Produkten in den Braukesseln von Stone in Berlin zusammengeführt wurden – die „ikonischen“ Hopfen- und Malzsorten der wichtigen Biere der teilnehmenden Brauereien. Dabei handelt es sich um die Malze Pilsener Malz, Gerstenmalz, Weizenmalz, gesäuertes Malz und Golden Promise, sowie die Hopfen Citra, Mosaic und Ariana. Über die Dosen selbst habe ich in meinen Blogartikeln über die 3 Uniqcan-Vorgänger genug gesagt – das Konzept ist schlüssig und stringent ausgeführt. Das Label ist schön bunt und passt dazu, und stellt die Zusammenarbeit gelungen in den Vordergrund.

Offenlegung: Ich danke Stone Brewing für die kostenlose Zusendung zweier Dosen des Fellow-Sip IPAs.