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Jean Fillioux XO So Elegantissime Cognac Titel

Kurz und bündig – Jean Fillioux XO So Elegantissime Cognac

Heute verkosten wir in dieser Ausgabe der „Kurz und bündig“-Serie, in der ich reine Tasting Notes veröffentliche, einen Cognac – Jean Fillioux XO So Elegantissime, um genau zu sein. Dieser Cognac weist neben der XO-Alterskategorie noch die Titel Vieille Grande Champagne, 1er Cru de Cognac auf, die das Herkunftsgebiet kennzeichnen (die eaux-de-vie aus der Grande Champagne gelten unter Kennern als die feinsten).

Jean Fillioux XO So Elegantissime Cognac

Das leidige Thema der Farbe ist wie üblich bei den allermeisten Spirituosen zu betrachten – einerseits hofft man, dass bei einem XO-Cognac, dessen jüngster Bestandteil immerhin mindestens 6 Jahre (für Abfüllungen ab 2016 dann 10 Jahre) im Eichenfass lagerte, diese attraktive Haselnussfarbe aus Holzeffekten entsteht. Andererseits sind bei Cognac Farbstoffe erlaubt und werden daher wohl auch verwendet.

Der Geruch bezaubert schonmal – dunkel, würzig, getrocknete Bananen und Pflaumen. Pfirsich. Sandelholz. Etwas Eukalyptus. Im Antrunk ist der So Elegantissime zunächst sehr weich und sehr süß , wird dann aber stärker und stärker, immer würziger, dann leicht pfeffrig und warm. Viel Volumen und große Dichte. Insgesamt überraschend hell und klingelnd im Ton. Sehr elegant (der Name sagt es ja schon aus!) und leicht, und nicht allzu komplex. 41% empfinde ich als perfekt eingebunden, und weder in der Nase noch im Mund spürbar.

Der Abgang ist wirklich extrem fruchtig, deutlichst erkennbar sind Pfirsich, Mango, Honigmelone und Aprikosen. Mittellang, warm und rund, nicht zu trocken, aber trotzdem stark adstringierend. Ein leicht mentholiger Nachklang, in dem etwas Hubbabubba-Kaugummi und dunkle Schokolade mitschwingt.

Ein wirklich angenehmer Cognac, schön zum Nippen und Schwelgen, dabei nicht in der Perfektion bereits langweilig, wie es manchen seiner Artgenossen ergeht. Ich würde mir persönlich aber doch noch etwas mehr Komplexität wünschen.

Diese Kurzbesprechung basiert auf einem 5cl-Sample. Die 700ml-Flasche des Jean Fillioux XO kommt preislich auf ungefähr 100€; das Preisleistungsverhältnis empfinde ich persönlich hauptsächlich wegen des letzten Kritikpunkts als durchschnittlich.

Hine Rare VSOP Cognac Titel

Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile – Hine Rare VSOP Cognac

Für eine lange Zeit hatten Blends, also die Vermischung unterschiedlicher Destillate zu einem Endprodukt, einen eher mäßigen Ruf bei Spirituosenfreunden. Ich führe das auf die Gewohnheiten des Branchenführers, des schottischen Whiskys, zurück – Single Malt war für viele immer das Maß der Dinge, ein Blended Malt (also eine Mischung verschiedener Single Malts, früher Vatted Malt genannt) oder gar ein Blended Whisky (mit Anteil von Destillaten aus ungemälztem Getreide) war ein gefühlter Qualitätsabstieg.

Nun stimmte das natürlich selbst zu Zeiten nicht, als es nicht, wie heute, ganz herausragend gute und leicht erhältliche Blends gab. Und bei anderen Spirituosengattungen, wie dem Cognac, war es eigentlich immer schon Tradition, nicht ein Einzeldestillat in die Flasche zu füllen, sondern einen Maître de chai seine schwierige Arbeit tun zu lassen, ein einmaliges, oft sehr wiedererkennbares Geschmacksprofil zu erzeugen, durch die Vermählung oder Marriage (oh, wie poetisch wir Schnapsliebhaber sind!) verschiedener gereifter Destillate. Eine Arbeit, vor der ich höchsten Respekt habe.

Beim Hine Rare VSOP haben wir entsprechend dieser Tradition einen Blend aus 25 eaux-de-vie vor uns, knapp mehr als die Hälfte der Traubenernte dafür kommt aus der Grande Champagne, der Rest aus der Petite Champagne – entsprechend findet man die Auszeichnung Fine Champagne auch auf dem Etikett, die nur für derart hergestellte Cognacs verwendet werden darf. Da der Cognac ein VSOP-Siegel trägt, muss selbst das jüngste dieser Lebenswässer mindestens 4 Jahre in einem Eichenfass gelagert worden sein.

Hine Rare VSOP Cognac Flasche

Na, wer sich nicht schon beim Betrachten der Flasche von der Farbe bezaubern lässt, dem kann ich nicht mehr helfen. Doch ach! Wie so oft gilt, dass man sich da leicht täuschen lässt. Cognac erlaubt diverse Aromenzusätze und Farbstoff. Wie meist üblich wird davon nichts auf dem Etikett erwähnt, doch da erlaubt muss man davon ausgehen, dass diese tolle Farbe dem Wundermittel E150a zuzuschreiben ist. Er liegt allerdings schön schwer im Glas, mit öliger Konsistenz und kupfernen Lichtreflexen.

Der Geruch überzeugt schon, bevor ich die Nase ins Glas halte, denn er verströmt schnell und üppig. Traubensaft, Rosinen, Papaya, leicht nussig, Vanille. Kein Ansatz von Ethanol oder Schwefel.

Im Antrunk ist der Hine Rare VSOP ölig, weich und superflauschig im Mund, den lässt man gern im Mundraum hin und her fließen. Kräftig und voluminös, dabei ohne jede Aggressivität, dicht und rund. Sehr süß, aber ohne Oberflächlichkeit, die Süße wirkt natürlich entstanden aus Rosinen, Feigen und Orangen. Insgesamt dennoch eine eher niedrige Komplexität.

Hine Rare VSOP Cognac Glas

Im Abgang ist er extrem lang, warm, nur wenig adstringierend, dafür leicht anästhesierend (40% Alkoholgehalt weist dieser Cognac auf), und ein mildes, dezentes pfeffriges Kribbeln sorgt dafür, dass er nicht langweilig wird. Rosinenaromen fliegen noch sehr lang im sauberen, klaren Nachhall mit. Leichte Dill- und Kümmelnoten beenden den Abgang.

Wer bei Cognacs nach spannenden, herausfordernden Eindrücken sucht, ist beim Hine Rare VSOP falsch. Hier wird nicht experimentiert, er ist vielmehr ein Idealtyp von weicher, schwerer Spirituose, die man schlürfen und ohne jedwede Störung im Geschmacksbild genießen kann. Die mangelnde Komplexität macht er durch seine perfekte Rundung locker wieder wett.

Zu dem nun folgenden Cocktail habe ich eine enge emotionale Beziehung. Die Bar, die mir den größten Teil dessen, was ich heute über Cocktails weiß, beigebracht hat, das ¿Qué Tal? in Saarbrücken, gibt es leider nicht mehr. Kurz vor Schließung entschlossen sich die Betreiber aber, jede Woche einen neuen Cocktail auf einer Sonderkarte anzubieten. Exotische, aufwändige und eher rar zu findende Mixturen waren da im Angebot. Darunter der Mata Hari – wer ihn einmal trinkt, verfällt ihm. Ein passender Name also für einen Cocktail. Und der Hine Rare macht sich ganz hervorragend in ihm.

Mata Hari


Mata Hari
1¼ oz Cognac (z.B. Hine Rare VSOP)
1 oz Süßer, roter Wermut (kurz mit Kardamom, Nelken, Zimt und Schwarztee infundiert)
¾ oz Zitronensaft
½ oz Zuckersirup
½ oz Granatapfelsirup
Auf Eis shaken und mit Rosenblüte servieren.
[Rezept adaptiert nach Dushan Zaric & Jason Kosmas]


Die Flasche ist ein wirklicher Blickfang, ich kann meine Augen kaum abwenden – richtig schweres, dickes Glas, schöner Schliff und Form, und mit nur wenig Etikett versehen. Selbst dieses ist dann nur sparsam bedruckt und sorgt damit dann mit dem Holzstöpsel mit dem Firmenlogo, einem liegenden Hirsch, der einen Echtkorken verbirgt, für ein insgesamt sehr wertigen Eindruck. Der Karton, in dem die Flasche geliefert wird, ist in dunklem Bronzeton ähnlich zurückhaltend gestaltet.

Hine Rare VSOP Cognac Karton und DetailsDamit kann man wirklich beeindrucken, wenn man ein Geschenk für einen Spirituosenfreund sucht – und auch bei Leuten, die sonst nicht viel Schnaps trinken, wird dieser Cognac ganz sicher nicht lange herumstehen.

Offenlegung: Ich danke baroleo.de für die Kooperation bei diesem Artikel und für die Zusendung einer Flasche dieses Cognacs.

Meukow VSOP Cognac Titel

Pack den Tiger in den Tank – Meukow VSOP Superior Cognac

Man kann schon immer kaum den Fernseher einschalten, ohne nicht auf mindestens einem Kanal mit einer Dokumentation über Raubkatzen berieselt zu werden. Der grundsätzliche Tenor einer solchen Tierdoku ändert sich immer wieder mal – früher waren sie die Jäger, stolz, wild, edel, und die Gnus und Gazellen fielen diesem König der Wildnis leicht zum Opfer. Jagd- und Verfolgungsszenen beherrschten die Filme. In letzter Zeit schaue ich solche Dokus nicht mehr gern, denn oft sind sie heute schrecklich deprimierend geworden. Verhungernde Jungen, verletzte Katzen, die sich nur noch herumquälen, wochenlang erfolglose Jagden, Geparden, denen die hart erkämpfte Beute von anderen Tieren abgenommen wird. Das ist mir alles, so ehrlich bin ich, zu nah an der Realität, als dass ich das noch als Fernsehunterhaltung genießen will. Es muss ja wirklich nicht das überdrehte Kasperletheater von „Die Wüste lebt“ sein, aber diese Echtwelt-Kälte, die viele modernen Tierfilme ausstrahlen, will ich mir nicht geben. Dann kann ich gleich Nachrichten schauen.

Trotz dieses Wandels in Tierdokumentationen sind Großkatzen immer noch höchstbeliebte Werbeträger – hier können sie noch die Königinnen und Herrscher über das Tierreich sein, ganz oben in der Nahrungskette stehen und stolz ihren perfekten Körper darstellen, selbst wenn sie ihn für banale Dinge wie Eiskrem, Sportwagen oder Staubsauger verschwenden müssen. Es gibt aber auch Produkte, für die so ein wunderbares, wildes und elegantes Tier auch vom Eindruck her perfekt passt – wie beispielsweise der Meukow VSOP Superior Cognac. Dort prangt auf Karton und selbst im Glas der Flasche eine mächtiges Exemplar der Familie der Felidae. Hier hört aber meist das Interesse des Marketings auf, denn was das nun tatsächlich ist, was wir da auf der Flasche sehen, wird schnell zum Gegenstand der Spekulation. Manche Werbetexte halten es für einen Tiger, andere für einen Puma. Tatsächlich stellt es einen Panther dar. Meukow hat ihn sich ausgesucht, weil der Cognac ähnliche Charakteristiken aufweisen soll wie ein Panther: „Ce superbe animal symbolise à la perfection la force, l’élégance et la souplesse qui sont les qualités intrinsèques des cognacs Meukow.

Die komplett etikettenfreie Flasche präsentiert ohne viel Federlesen den Inhalt: Glühendes Terracotta, mit strahlenden goldenen Reflexen. Eine wirklich höchstattraktive Farbgebung, da muss ich dem Farbdesigner, den diesen Ton mit Zuckerkulör kreiert hat, gratulieren. Schade allerdings, dass sowas sein muss; bei Cognac ist es aber wie bei vielen anderen Spirituosen erlaubt. Schöne, schnell entstehende und langsam ablaufende Beine verzieren das Glas beim sanften Schwenken.

Meukow VSOP Cognac Karton

Wir haben aber trotz all der Katzenmetaphorik keinen stinkigen Kater vor uns, sondern ganz im Gegenteil. Süßer Traubenmost, Portwein, Vanille, Rosinen. Mandarinen. Frisch gekochter Langkornreis. Höchstmild und zart, nicht angreifend, mehr zurückhaltend, auch nur wenig Fasseiche. Nur bei sehr tiefem Schnuppern eine leichte Alkoholnote. Kein Schwefel, der sich bei Brandys sonst oft in den Vordergrund drängt.

Der Meukow VSOP schmiegt sich wie eine Kuscheldecke an den Gaumen und die Zunge. Weich, rund, kandiszuckersüß, mit Erinnerungen an Nougat: Bei diesem Cognac ist das Mundgefühl das Herausragende. Die weiteren Aromen von Rosinen, Vanille, mildem Zitrusobst, Haselnuss und Kokosnuss sind allesamt zurückgenommen und bilden mehr einen hochflorigen Geschmacksteppich, aus dem keine Komponente ausfranselt. Ein sehr schön komponiertes Aromenspektrum.

Im Abgang fährt der Panther doch noch etwas seine Krallen aus. Eine warme Ingwerschärfe und eine feine Lakritzwürze entsteht im Mund. Im Rachen und Kehle heiß wie Lava, aber ohne auch nur den Hauch eines Kratzens. Schließlich trocken und sehr adstringierend. Süße Vanille-Eiche-Lakritz-Kombination bleibt extrem lange am Gaumen; wer auf supermilde, warme, süße Spirituosen steht, findet hier sein Nirvana. Und das mit nur mindestens 4 Jahren Lagerzeit (VSOP). 40% Alkohol enthält dieser Blend.

Sobald Cognac in einem Cocktail die mengenmäßig größte Zutat ist, und keine Fruchtsäfte im Rezept enthalten sind, empfehle ich immer den Einsatz eines hochwertigen VSOP-Cognacs. Der Philadelphia Fish-House Punch zeigt, dass sich diese Mühe auszahlt – der uralte Cocktail profitiert enorm von der zusätzlichen Tiefe und Komplexität, die so ein Destillat mitbringt. Dasselbe Rezept, hergestellt mit einfacherem Hennessy VS, wirkt dagegen erkennbar flacher und weniger aufregend. Zwei davon sind aber auch schon die Höchstmenge, die ich einem Gelegenheitstrinker empfehlen würde: Da ist Bums drin, den man kaum schmeckt, dann aber umso stärker fühlt.

Philadelphia Fish-House Punch


Philadelphia Fish-House Punch
2 oz Cognac (z.B. Meukow VSOP)
1 oz Jamaica-Rum (z.B. Appleton Estate 12)
1 oz Pfirsichschnaps
1 oz Zitronensaft
20g Zucker
½ oz Wasser
Alle Zutaten auf Eis rühren.
[Rezept nach unbekannt]


Kurz noch zum Namen – Meukow klingt nicht wirklich französisch. Doch die Cognac-Welt ist eine kosmopolitische, schließlich haben wir neben dieser ursprünglich aus Russland stammenden Herstellerfamilie unter anderem auch Iren (Hennessy), Engländer (Hine) und Schweizer (Davidoff).

Es passiert nicht so wirklich oft, dass das Mixology Taste Forum und ich klar einer Meinung sind, doch diesmal muss ich den Verkostern in Berlin zustimmen: der Meukow VSOP hat seinen ersten Platz dort (siehe auch Printausgabe 06/2015) voll verdient. Die Raubkatze hat sich ihren glorreichen Platz an der Spitze der Nahrungskette wieder, trotz aller Versuche der traurigen Verweltlichung der Depri-Tierdokus, zurückerobert und erstrahlt in vollem Glanze, wie es sich für diese Gattung gehört.

Hennessy VS Titel

Lallende Iren in Frankreich – Hennessy VS Cognac

Mit der Aussprache ist das bei manchen Produkten so eine Sache, insbesondere, wenn mehrere Sprachfamilien aufeinandertreffen. So wurde aus Xeres/Jerez für die zungenfaulen Briten einfach Sherry;  aus dem schottisch-gälischen uisge beatha das uns bekanntere Whisky. Einerseits könnte man sicher argumentieren, dass es sich bei dem Namen des Cognac Hennessy VS um einen anglophonen Familiennamen handelt, und ihn dann entsprechend britisch als Fastgleichklang zu „Tennessee“ auszusprechen; doch tatsächlich ist dieser Firmenname so ins Französische übergegangen, dass man ihn korrekterweise auch mit leichter Zunge „ensi“, mit Betonung auf der letzten Silbe, hervorbringen sollte. Schließlich beginnt die Produktgeschichte des Hennessy VS zwar mit einem irischen Auswanderer, doch über 200 Jahre Aufenthalt in der Region Cognac in Frankreich macht eben selbst aus dem härtesten Iren irgendwann einen Franzosen.

Hennessy VS Flasche

Man riecht, wenn man die Flasche dieses Cognacs öffnet, brandytypisches Trockenobst, etwa Datteln oder Rosinen, und Nüsse, und eine erkennbare Schwefelnote. Man muss aber schon ordentlich Luft durch die Nase holen, um mehr als Anklänge an diese Eindrücke zu riechen, und sich dabei aber vor der Alkoholfahne in Acht nehmen.

Zugegebenermaßen hat der Hennessy VS zunächst ein recht rundes Mundgefühl, mit leisen Fruchtnoten, doch vergleiche ich das mit einem guten Rum oder Whiskey, ist dies hier doch etwas geschmacks-, geruchs- und aromenarm. Ich muss den guten Tropfen lang im Mund hin und her gleiten lassen, um wirklich was zu schmecken, was über die Oberflächlichkeit hinausgeht. Da sind viele andere Weinbrände, die ich kenne und noch im Regal habe, dem Hennessy VS doch einen guten Schritt voraus. Eine recht scharfe Alkoholkante durchzieht das gesamte Geschmackserlebnis, das mit einer nicht wirklich bezaubernden Seifennote in der Mitte aufwartet, und einem vergleichsweise brennenden, dabei aber nichtssagenden, eher kurzen Abgang.

Letztlich habe ich ihn aber auch nicht für den puren Genuss gekauft, sowas ist für mindestens VSOP reserviert, sondern für Cocktails, die nach Cognac verlangen, wie den klassischen Sidecar, oder eine kleine, feine Negroni-Variation wie den Ampersand. In Kombination mit anderen Zutaten macht sich die Milde des Hennessy VS recht gut – und wieder bestätigt sich, dass bei Cocktails das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist.

Ampersand


Ampersand
1 oz Cognac (z.B. Hennessy VS)
1 oz Old Tom Gin (z.B. Hayman’s Old Tom Gin)
1 oz süßer Wermut (z.B. Carpano Antica Formula)
2 Spritzer Orange Bitters


Von der Präsentation bin ich allerdings begeistert – eine sehr schöne, edle Flasche, tolles Etikettendesign und ein sehr repräsentativer, stabiler Karton machen diesen Cognac zu einem passenden Geschenk für jeden, der die zurückhaltende Dezenz dieses Cognacs, im Gegensatz zu mir, würdigen kann.

Hennessy VS Flasche und Karton

Alles in allem muss sich diese Flasche für knapp 30€ mit anderen Spirituosengruppen wie Rum, Whiskey und Gin aus der gleichen Preiskategorie messen – und da bin ich schon etwas enttäuscht. Für diesen Preis kriegt man durchaus schon Spitzenprodukte dieser Spirituosen, und übrigens auch bereits recht ansprechende VSOP-Cognacs anderer Hersteller, während das bei Hennessy offensichtlich erst der Einstiegspreis für ein Basisprodukt und man von der Spitze weit entfernt ist. Ich sehe den Hennessy VS oft im Angebot für rund 23€ – das ist schon eher ein angemessener Preis, und ich rate Interessierten, auf so ein Angebot zu warten.