Archiv für den Monat November 2018

Craftwerk Brewing Grünhopfen-Bier Wet Hop Session Lager Titel

Kurz und bündig – Craftwerk Brewing Grünhopfen-Bier Wet Hop Session Lager

Craftbier ist inzwischen mehr als ein Trend. Das „neue Bier“ ist in der Breite der Bierinteressierten zumindest angekommen (wenn auch noch nicht voll akzeptiert), die großen Bierkonzerne sehen das Potenzial und wollen auch eine Scheibe dieses Kuchens abhaben. Craftwerk Brewing ist eine Tochter der Bitburger Braugruppe, einem der Teufel des Biers, wenn man so manchem Craftfanatiker zuhört. Doch immerhin schon seit 2009 wird dort Bier in einer kleineren Anlage hergestellt. Selbst bin ich kein Fernsehschnarchlangweiligpilstrinker, darum war mir Bitburger immer recht egal – werfen wir einen Blick auf ein Bier der Tochter, vielleicht kann die ja das, was die Eltern nicht können (interessante Biere herzustellen, meine ich damit); das Craftwerk Brewing Grünhopfen-Bier Wet Hop Session Lager ist dabei allerdings nicht mein erster Versuch eines Produkts dieses Brauers.

Craftwerk Brewing Grünhopfen-Bier Wet Hop Session Lager

Der optische Eindruck gefällt mir mal ganz hervorragend: Opalisierend, hellgolden, leuchtend im Glas. Ein grobblasiger Schaum bleibt lange erhalten, dazu kommt starke Perlage. Leicht säuerlich im Geruch, nach grünem Apfel und hellem Essig. Etwas kräuterig – ist das der „wet hop“?

Im Geschmack ist das Grünhopfen-Bier erwartungsgemäß hopfenbetont, leicht zitrussig, der Nase folgend auch mildsauer. Im Antrunk ist es dennoch weich im Mundgefühl, im Verlauf kommt aber eine deutliche Bittere dazu, die 30 IBUs sind spürbar. Stark karbonisiert und durch die Kombination mit der Leichte, Bittere und Säure sehr rezent. Dafür allerdings kaum Tiefe oder Aromenvielfalt, ein recht eindimensionales Bier, das nicht einmal besonders viel aus dem „frisch gepflückten“ Cascade herausholt. Der Abgang ist sehr kurz, mildherb, etwas fruchtig, frisch und leicht.

Ein sehr leichtes Bier, mit 4,1% passend als „Session Lager“ gekennzeichnet; diesem Auftrag wird es absolut gerecht, es ist sehr erfrischend und unkompliziert, dabei aber auch unkomplex und deshalb leider etwas unspannend. Etwas für Zwischendurch, zum Essen oder als leichtes Bier fürs Bier-um-Vier im Büro.

Offenlegung: Ich danke Craftwerk Brewing für die kostenlose Zusendung einer Flasche des Grünhopfen-Bier Wet Hop Session Lager.

Rumult Bavarian Rum Titel

Der weite Weg vom Erntefeld – Rumult Bavarian Rum 2018

Die sogenannte Gargano-Klassifikation ist ein Versuch, etwas fachliche Struktur in die recht willkürlichen gewohnte Gruppierungen bei Rum zu bringen. Statt völlig nichtssagenden Kriterien wie der Farbe („brauner“ und „weißer“ Rum) oder groben Länderstilen („spanischer“ oder „britischer“ Stil), die letztlich mehr verwischen als sie aufklären, sollen hier herstellungsbedingte, objektive Faktoren Einzug in die Etiketten halten – so wie es bei schottischem oder amerikanischem Whisky schon selbstverständliche Praxis ist; wer würde sich schon mit einem „braunem Whisky nach schottischem Stil“ zufrieden geben statt einem „Single Malt Scotch“?

Es ist ein gutes, aber erstmal freiwilliges Kategorisierungsverfahren, und darum ist es schön, wenn man Produkte sieht, die sich dieser Initiative anschließen. „Pure Single Agricole Rum“ liest man zum Beispiel auf dem Etikett des Rumult Bavarian Rum 2018. Nun muss man sich trotz der Freude über diese Anwendung der Gargano-Klassifikation schon fragen – „Agricole“? Aus Bayern?

Rumult Bavarian Rum Etikett

Wer sich mit diesem Rumstil auskennt, stellt sich zunächst die Frage nach der Produktion. Agricole-Rum wird aus frischem Zuckerrohrsaft hergestellt, und dieser Saft ist nur extrem begrenzt haltbar; die Hersteller auf den französischen Antillen prägten den Spruch „mit dem Fuß im Boden, mit dem Kopf in der Mühle“, was aufzeigen soll, wie schnell das Zuckerrohr verarbeitet werden muss, um gute Qualität zu erreichen. Meines Wissens ist der Klimawandel noch nicht weit genug fortgeschritten, um bayerisches Zuckerrohr kultivieren zu können, also wie kommt das Basismaterial für den Rum nach Bayern? Die Hersteller importieren nach eigener Aussage das Rohmaterial aus Mauritius. Zuckerrohr selbst zu importieren und zu mahlen ist wohl nicht das Mittel der Wahl, weil zu aufwändig, und den Saft kann man schlicht nicht importieren, weil er auf der langen Reise von Mauritius, wenn man ihn nicht direkt von der Ernte einfliegen lässt, schlecht wird. Bleibt also nur die Möglichkeit des Eindickens des Saft, so dass er länger haltbar wird. Das wird von einigen Rumherstellern gemacht, das nennt sich dann aber halt Zuckerrohrsirup und nicht -saft. Für mich ist also rein produktionstechnisch der Rumult kein „Agricole“-Rum.

Es gibt aber noch eine zweite Falle, in die Hersteller Lantenhammer getappt ist. Der Begriff „Agricole“ ist nämlich in der EU geschützt, und darf nur für Produkte aus den französischen Überseedépartements und der autonomen Region Madeira verwendet werden (siehe EU-Verordnung 11/2008). Der aktuelle Gesetzestext ist etwas schwammig formuliert, doch es gibt zwei Fakten, die mich darin bestätigen, dass ich den Text richtig lese: Erstens ein persönliches Gespräch mit Marc Sassier, dem Präsidenten der AOC Martinique, das ich beim Frühstück in einem Hotel in Bulgarien hielt, der dies ebenso versteht; zweitens ein Gesetzesvorschlag bei der EU, der die Lesart aufklären soll, und meine Lesart ganz eindeutig macht. Siehe dazu aber auch den unten angehängten Hinweis.

Nach der Problematik des Basismaterials und vor der Problematik des Etiketts steht allerdings eine weitere Baustelle: Der Geschmack. Dieser ist dann doch eher ein subjektives Kriterium – werfen wir einen Blick darauf.

Rumult Bavarian Rum 2018

Der Rumult ist laut Hersteller ein Blend aus in 4 unterschiedlichen Fasssorten (Ex-Bourbon, Ex-Cognac, Ex-Sherry sowie Ex-Madeira) gereiften Destillaten. Jene Destillate wurden in „Pot Stills“ gebrannt, es ist bei Lantenhammer wohl davon auszugehen, dass es sich um ehemalige Obstbrennapparate handelt (das ist keineswegs wertend gemeint – derartige Apparate erzeugen einen eigenen Charakter, das mag ich eigentlich). Es ist keine Altersangabe vorhanden.

Farblich sehen wir ein schönes Ocker, mit strohigen Reflexen. In meinem Nosingglas bewegt er sich sehr gediegen, mit einer gewissen Schwere. Bei einem als „Agricole“ betitelten Rum erwartet man eine gewisse Typizität, die sich oft stark in der Nase äußert. Diese Erwartung wird beim Rumult direkt enttäuscht – da ist nicht mal der Ansatz einer Grasigkeit, Zuckerrohrsaftfrische oder ähnlichem. Eigentlich rieche ich fast nur Vanille, die wohl aus dem Bourbonfass stammt. Eine starke Ethanolnote ist die zweite Komponente. Erst, wenn man viel Geduld aufbringt, kommt in der Tiefe eine gewisse karamellige Würze und eine Erinnerung an Zuckerwatte auf; doch auch hier sind das eher Holz-, und keine Zuckerrohrnoten.

Auch die Geschmacksknospen fragen sich – wo bitte soll das hier ein Agricole-Rum sein? Sehr süß und im Antrunk (aber nur dort) angenehm breit, jedoch ohne große Tiefe. Alkoholfeurig im Verlauf und praktisch ausschließlich Holzaromen wie Vanille, Karamell, Reste von Süßwein. Das wars, ich will mir hier nichts aus den Fingern saugen, was nicht da ist. Der Abgang ist heiß, sehr alkoholisch (43% Alkohol sind praktisch nicht eingebunden, da bin ich am Keuchen nach dem Schlucken), aromatisch sehr kurz und besteht selbst in dieser Kürze fast nur aus Betäubungseffekten. Ein Eisenton und eine gewisse Pappigkeit klingen nach.

Wer trinkt das? Niemand, der sich für einen auch nur ansatzweise typischen Geschmack dessen interessiert, was man sonst als „rhum agricole“ bezeichnet. Niemand, der unabhängig davon an einem weichen, feinen Rum interessiert ist. Höchstens jemand, der einen gewissen Lokalpatriotismus zu Deutschland und/oder Bayern hat und dem dies wichtiger ist als alles, was ich in diesem Artikel ankreide. Man treffe seine eigene Entscheidung.

Später hinzugefügter Hinweis (aus gegebenem Anlass): Natürlich spreche ich, was die Gesetzgebung angeht, nur für die Produkte, die in der EU vermarktet werden wollen. Wenn irgendwo auf der Welt sich jemand entscheidet, seinen Zuckerrohrsaftrum „Agricole“ benennen zu wollen, dann darf er das natürlich – erst die gewünschte Vermarktung in Europa zwingt einen Hersteller, sich an EU-Vorgaben zu halten. Die EU-Gesetzgebung ist darüberhinaus scheinbar aktuell noch so schwammig, dass laut eigenen Aussagen Lantenhammer dieses Produkt als „Agricole“ vermarkten darf. Ich hoffe auf Besserung in der Klarheit der Gesetzgebung – mal schauen, was die neue, geplante EU-Spirituosenverordnung bringen wird.

Stone Hazy, with a Chance of Blueberries Wheat Ale Titel

Kurz und bündig – Stone Hazy, with a Chance of Blueberries

Der Unterschied zwischen einem aromatisierten Biergetränk und einem mit natürlichen Zutaten, die nicht in der populären Auslegung des Reinheitsgebots zu finden sind, ist immer wieder Grund für Diskussion – so neulich wieder in einer Craftbier-Facebookgruppe. Dass man als echter Bierfreund das eine energetisch ablehnen und gleichzeitig das andere sehr schätzen kann versteht der eine oder andere offensichtlich nicht und macht sich in seiner Unwissenheit darüber lustig. Dabei ist es doch total einfach: Natürliche Zutaten kompetent eingesetzt, ja, gerne. Künstliche Aromen, nein, danke. Das Stone Hazy, with a Chance of Blueberries ist ein Beispiel für ersteres, denn es wurde während der Gärung Heidelbeerpürée zugesetzt, „erntefrisch“, wie der Pressetext uns mitteilt.

Stone Hazy with a Chance of Blue Berries Wheat Ale

Heidelbeeren sind ja nur nach außen blau, daher ist die rostrote Farbe keine Überraschung. Die 13% Heidelbeerpürée sorgen für zusätzliche Trübung, das Weizenbier wird dadurch beinahe blickdicht. Auch der feine, dicke Schaum ist leicht rötlich. In der Nase riecht man Hefe, Malz und eine leicht medizinische Note, die mich verrückterweise an Pflaster und Verbandsmaterial erinnert. Etwas dunkle Frucht schimmert durch.

Der Geschmack ist mildfruchtig, die Heidelbeeren ergänzen einen eher ins Nelkige als ins Bananige gehenden Weizenbiergeschmack. Das Mundgefühl ist im Antrunk recht süß und cremig, im Verlauf wird es immer trockener, bitterer. 35 IBU sind für ein Weizenbier schon kantig, diese spürt man besonders gegen Ende deutlich – im Gegensatz zu den 6,7% Alkoholgehalt, das als „Wheat Ale“ deklarierte Bier ist daher eigentlich schon ein Weizenbock. Im kurzen, sehr trockenen Abgang kommt dann die Frucht vollends zum Vorschein, die Heidelbeeren klingen eine Weile nach, zusammen mit einer kräftigen Säure. Ein leicht metallischer Geschmack beendet das Ganze.

Man muss klar sagen – das ist kein Fruchtbier (wie ein Kriek oder ähnliches), dazu ist es bei weitem nicht fruchtlastig genug; die Hauptaromatik ist die eines Weizenbocks. Die Beerenzugabe sorgt aber erkennbar für eine zusätzliche Aromenschicht und Komplexität im Bier, die ich als durchaus angenehm empfinde. Ein schönes Herbstbier mit einem kleinen Twist.

Offenlegung: Ich danke Stone Brewing für die Zusendung zweier Dosen des Stone Hazy, with a Chance of Blueberries.

Nardini Grappa Riserva 15 Anni Titel

Ein Herbstspaziergang – Nardini Grappa Riserva 15 Anni

Wir Spirituosenmissionare müssen zusammenhalten. Wir lassen uns daher auch gern von einem Kollegen inspirieren, etwas auszuprobieren, wozu wir selbst erstmal nicht direkt einen Bezug haben. Die Welt der Brände und Liköre ist einfach viel zu riesig, als dass man als Einzelner irgendwie eine Chance hätte, alles direkt überblicken und einordnen zu können, und sie entwickelt sich täglich weiter. Daher freue ich mich immer sehr, wenn ich beim Spicken bei den Kollegen etwas entdecke, was mein Interesse reizt. So ging es mir mit dem Nardini Grappa Riserva 15 Anni, den der hochgeschätzte Vlogger Ralphy in einem seiner Videoblogs in höchsten Tönen lobte. Persönlich habe ich eine Schwäche für Grappe (dem italienischen Plural für Grappa, nur mal so klugscheißerisch angemerkt), daher kam ich nicht umher, mir eine Flasche davon zu besorgen.

Nicht ganz billig, und auch nicht überall erhältlich ist dieser Tresterbrand, der 15 Jahre in slawonischer Eiche reifen konnte. Traubenreste aus den nordostitalienischen Gebieten Venetien und dem Friaul werden doppelt mittels der für Grappa vorgeschriebenen Dampfdestillation gebrannt – Dampfdestillation deshalb, weil sie der einzige Weg ist, die toxischen Stoffe, die Traubenkerne und -stiele abgeben würden, brännte man sie auf konventionelle Weise, aus dem Destillat herauszuhalten. Das Verfahren wird zum Beispiel auch bei chinesischem Baijiu eingesetzt. Es wird in einem Folgeartikel über einen anderen Grappa auf meinem Blog etwas näher erläutert werden. Nun wollen wir uns aber zunächst den Nardini Grappa Riserva 15 Anni mal im Glas anschauen.

Nardini Grappa Riserva 15 Anni Flasche

Farblich sieht man, dass 15 Jahre Reifung nicht unbedingt zu einer schwarzbraunen Brühe führen müssen. Dieser Grappa ist klar, strohgolden, dabei aber strahlend. Im Glas kaum viskos. Man kann sich allerdings kaum auf die Farbe konzentrieren, denn man stürzt geradezu in das überwältigende Aroma, das aus dem Glas verströmt: Dunkle Schokolade, getrocknetes Heu, Kandis… ich versuche eigentlich, nicht ins Schwärmen zu geraten, wenn ich Tasting Notes schreibe, aber hier fühle ich mich einfach wie auf einem Herbstspaziergang über abgeerntete Getreidefelder.

Nach dem ausgedehnten Schnupperspaziergang muss der Nardini Riserva nun zeigen, ob er im Geschmack ähnlich verzaubern kann. Er ist zu Beginn sehr süß, wirkt zunächst etwas staubig, dabei wird ein weites Panorama an Geschmackskomponenten aufgefächert: Kakao, Heu, Oolong-Tee, Tabak, reifer Pfirsich, Datteln, Rosmarin und Mandeln. Eine volle Breitseite an Eindrücken, die Liste könnte ich mit jedem Schluck fortsetzen. Im Abgang wird er schließlich feurig-heiß; ein wirklich extrem langer Abgang komplettiert das durchweg positive Bild, voller Charakter, mit starken Kakao- und Teenoten und einem minzigen Finish.

Man erahnt, dass mein Gesamtfazit nicht wirklich negativ ausfallen kann. Der Nardini Riserva ist unglaublich vielschichtig und bunt, dabei höchstkomplex. Eine herrliche Spirituose, etwas, wovon ich nachts träume.

Grappa ist eher selten in Cocktailrezepten zu finden – seltsam eigentlich, denn die Aromatik ist spannend und kräftig, sowas sucht man normalerweise händeringend. Ungereifter Grappa macht sich hervorragend als Ginersatz in vielen Drinks, gereifter Grappa kann in zum Süßen tendierenden Cocktails den Twist geben, den ein gemütlicher Bourbon nicht liefern kann. Der Principino ist ein herrlicher Dessert-Drink, der dem wahren Genießer statt dem üblichen „Aufs Haus“ beim Italiener den Magen schließen könnte – er vereint Süßes, Kaffee und Grappa, also alles, was man sonst so nach dem Essen zu sich nimmt.

Principino


Principino
1½ oz Grappa (z.B. Nardini Grappa Riserva 15 Anni)
¾ oz weißer Pfefferminzlikör (z.B. Berliner Luft)
¾ oz Kaffeelikör (z.B. Kahlúa)
¾ oz Maraschino-Likör (z.B. Bols Maraschino)
Alle Zutaten auf Eis shaken. Im Glas dann mit etwas aufgeschlagener Sahne toppen.
Mit Minzblatt und Kakaopulver dekorieren.
[Rezept nach Renato Cumerlato]


Die kleine „halbe“ Flasche mit 35cl Fassungsvermögen wird in einem schönen, stabilen Klappkarton mit Plastikeinlage für die Flasche selbst vertrieben – dieser macht echt was her, ebenso wie die zurückhaltend gestaltete Etikettierung. Das macht das Gesamtpaket zu einem idealen Geschenk für jeden echten Spirituosenfreund.

Nardini Grappa Riserva 15 Anni Geschenkkarton

Eine wirklich schöne Entdeckung, und ich bin dem oben erwähnten Ralphy sehr dankbar, dass er mich darauf hingewiesen hat. Er selbst pflegt einen ähnlichen Stil wie ich, was die Auswahl von Rezensionsprodukten angeht – grundsätzlich bespricht er eigentlich Whiskys, blickt dabei aber gern über den Tellerrand und holt sich auch ab und an Rums oder anderes ins Boot. Einfach, weil man die Präferenzspirituose selbst viel besser würdigen, schätzen und einordnen kann, wenn man auch außerhalb von ihr hin und wieder mal etwas probiert. Ich empfehle das auch allen Lesern meines Blogs, die einen Lieblingsschnaps haben und sich nicht vorstellen können, dass sich das je ändern könnte: Ausprobieren! Nicht immer, aber immer öfter wird man extrem positiv überrascht werden.