Wer braucht schon Limette und Salz – Agavita Platinum Tequila Blanco

Tequila, Limette und Salz – ein Ritual, das viele aus Jugendzeiten und Saufgelagen kennen. Letztlich dient es nur dazu, den Fuselgeschmack billigsten Schrott-Mixto-Tequilas (wie dem mit dem Hut) zu überdecken. Das braucht man beim Agavita Platinum Tequila Blanco nun wirklich nicht, im Gegenteil. Beginnen wir außen: Die Flasche selbst ist sehr formschön, wuchtig, mit einem„Wer braucht schon Limette und Salz – Agavita Platinum Tequila Blanco“ weiterlesen

10 Flaschen Bier an der Wand – Die Hausbar, Kapitel 1: Die hochgeistige Grundausstattung

In dieser Reihe von Artikeln möchte ich angehende Heimmixologen dabei beraten, wie man sich effektiv eine kleine, aber feine Hausbar einrichtet. Im ersten Teil geht es um die Grundspirituosen, die man braucht, um vernünftige erste Schritte zu tun. Der erste Einkauf wird den Geldbeutel recht stark belasten, denn schon für simple Cocktails benötigt man mehrere„10 Flaschen Bier an der Wand – Die Hausbar, Kapitel 1: Die hochgeistige Grundausstattung“ weiterlesen

Das schwarze Loch des Grauens – Lausitzer Porter Schwarzes

Die Biergattung des „Porter“ ist wohl nicht geregelt. Jeder kann sein eigenes Süppchen als „Porter“ vermarkten, wenn er es will – selbst, wenn es eigentlich Cola mit leichtem Bierzusatz ist. Wie beim Lausitzer Porter Schwarzes. Ich denke, das Foto, geschossen wenige Sekunden nach dem Eingießen, sagt alles aus. Keinerlei Schaum, keinerlei Perlage, nicht blickdicht. Ein„Das schwarze Loch des Grauens – Lausitzer Porter Schwarzes“ weiterlesen

Es werde Schnaps – Amy Stewart’s „The Drunken Botanist“

Eines meiner Hasswörter in der Welt der Spirituosen ist das von Gin-Hipstern immer gern verwendete Wort „botanicals“ geworden, das zusammen mit der Ächtung der im deutschsprachigen Raum bis vor wenigen Jahren üblichen Wortkombination „Gin Tonic“ – wer nur ansatzweise etwas auf sich hält, bestellt heutzutage einen britisch-korrekten „Gin and Tonic“ – in die Bars Einzug„Es werde Schnaps – Amy Stewart’s „The Drunken Botanist““ weiterlesen

Fruchtmaggi – The Bitter Truth Lemon Bitters

Mein Bitterregal ist schon schön anzuschauen – die meisten der Bitter stammen von The Bitter Truth, und deren Flaschendesign, mit dem markanten, hübschen Etikett, ist ein edler Blickfang für jede Hausbar. Ähnlich wie die Bitter selbst in Getränken ein eleganter, abrundender Touch. Der Geruch der Lemon Bitters ist hauptsächlich erstmal bitter und würzig – erinnert„Fruchtmaggi – The Bitter Truth Lemon Bitters“ weiterlesen

Malzigkeit kennt keine Grenzen, Malzigkeit kennt kein Pardon – Riegele Robustus 6

Das Robustus 6, ein Porter des Augsburger Craftbierbrauers, kommt schon auf den ersten Blick tiefdunkel, espresso-farben daher. Beim Eingießen fühlt man schon die schwere Konsistenz, und bewundert, wie sich die erstmal fette Schaumkrone langsam in einen feinperligen, dünnen Schaum setzt. Geruchlich unauffällig, mit der für das Porter bekannten leichten Kaffeenote, spielt das Robustus seine Fähigkeiten„Malzigkeit kennt keine Grenzen, Malzigkeit kennt kein Pardon – Riegele Robustus 6“ weiterlesen

T.C. Eliot hatte Geschmack – Noilly Prat Vermouth

Die Farbe ist sehr blond, fast klar; der Geruch fruchtig und süß, mit Honignoten, und ganz typischen Wermutgewürzen. Der Geschmack ist trotz der Süße dann sehr trocken, es staubt fast im Mund, dabei Anklänge von Kräutern und Gemüse, deutlich säuerlich, und hinterlässt dann aber ein warmes Gefühl am Gaumen – viel Speichelfluss folgt, um die„T.C. Eliot hatte Geschmack – Noilly Prat Vermouth“ weiterlesen

Horny, horny, horny – Sauza Hornitos Tequila Reposado

Tequila ist in Deutschland kaum bekannt. Nur selten findet man eine Bar, in der tatsächlich vernünftiger Tequila angeboten wird, dazu muss man oft in ein mexikanisches Restaurant gehen (wie ins Café Especial in Saarbrücken mit seiner unglaublichen Tequilakarte). Wer glaubt, zu wissen, wie eine Margarita oder ein El Diablo schmeckt, und diese bisher nur mit„Horny, horny, horny – Sauza Hornitos Tequila Reposado“ weiterlesen

Rye wie er sein soll – Bulleit 95 Rye Frontier Whiskey

Deutlich ist schon an der Farbe, ein sattes, tiefes, rötliches Braun, zu erkennen, dass wir hier etwas kräftigeres vor uns haben. Im Vergleich zum preislich ähnlich gelagerten Jim Beam Rye (Yellow Label), bekommt man hier eben statt 51% ganze 95% Roggenanteil in der Maische. Das schmeckt man deutlich – eine sehr feine Würze durchzieht sowohl„Rye wie er sein soll – Bulleit 95 Rye Frontier Whiskey“ weiterlesen

Mal so am Rande – Salz- und Zuckerkrusten für Cocktails

Für Cocktailglas-Krusten habe ich ein tolles Werkzeug gefunden, das mir gut dabei hilft, Krusten schnell und mit wenig Aufwand herzustellen. Früher musste ich einen kleinen Teller finden, der vom Durchmesser her für das Zielglas passte, diesen Teller dann mit Zucker oder Salz bestreuen, und letzen Endes das Streugut nachher wegwerfen, weil ich es nicht vernünftig„Mal so am Rande – Salz- und Zuckerkrusten für Cocktails“ weiterlesen